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6. November 2018

Koenig Salomon

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Der biblische Koenig Salomon war beruehmt fuer seine Weisheit, seine Frauen und seinen Reichtum. Die Koenigin von Saaba schenkte ihm Gold aus dem geheimnisvollen Land Ophir.

Um 965 v. d. Z. übernahm König Salomo die Herrschaft über den israelitischen Staat. Er war der Sohn Bathsebas und Davids.

David hatte sein Reich auf einen Umfang ausgedehnt, welcher in dieser Größe nie wieder erreicht wurde. Dieser Staat jedoch - als heterogenes Gebilde - musste äußere und innere Feinde fürchten und es kam zu vielen Auseinandersetzungen und Aufständen. Nachdem Salomo seine letzten Gegner besiegt hatte, war die Herrschaft fest in seiner Hand und eine friedliche Epoche folgte.


Salomo mochte es als ein Monarch und Staatsmann orientalischen Stils zu erscheinen. Er sammelte lieber Reichtümer als Kriege zu führen und versuchte stets diplomatisch vorzugehen. Besonders widmete sich Salomo dem Ausbau von Handel und Gewerbe. Dabei spielte die günstige geographische Lage des Reiches eine wichtige Rolle. In Israel kreuzten sich entscheidende Handelsrouten, zum Beispiel die zwischen Ägypten und Mesopotamien, Syrien und Südarabien. Gute und enge kulturelle und ökonomische Verbindungen bestanden zu den Phönizieren. Auch die vielen ausländischen Frauen in Salomos Harem lassen auf gute Beziehungen zu anderen Ländern schließen.


Weiterhin entfaltete sich unter Salomo die königliche Macht und Pracht. Die Hauptstadt des Reiches wurde erheblich erweitert, was Symbolcharakter besass. Dazu zählt auch der oben bereits erwähnte Ausbau des Handels und Gewerbes und die damit verbundene Ansammlung von Reichtümern. Ebenso gewährte er dem Land lange Zeit Frieden und Ruhe.


Während der Herrschaft Salomos entwickelte sich eine rege Bautätigkeit. Der Erste Jerusalemer Tempel entstand zwischen 962 und 955 v. Chr. Die Entstehung des ersten jüdischen Zentralheiligtums ist geheimnisumwittert. Nach einer kabbalistischen Legende sollen sich die Steine des Bauwerks freiwillig aus dem Steinbruch gelöst haben und sich auch selbst auf dem Tempelberg aufeinander gelegt haben.


Im Tempel fanden Opfergottesdienste statt. Nur dem Hohepriester war es erlaubt einmal im Jahr das Allerheiligste zu betreten. Mit dem Bau des Tempels wurde Salomo Gründer und Schirmherr des Tempelkultes. Im Tempel verbarg sich die Bundeslade mit den 10 Geboten Gottes.            

Der Tempelberg in Israel

Die Zeit von Salomos Herrschaft gilt in der Bibel als eine Zeit des Friedens und Wohlstandes, charakterisiert durch die Wiedergabe eines Traumgesichts aus dem Anfang seiner Herrschaft: Als Gott ihm die Gewährung eines Wunsches zusagte, da wünschte er sich Weisheit, um sein Volk gerecht regieren zu können, da er sich dieser Aufgabe noch nicht gewachsen fühlte. Gott gefiel, dass er sich nicht langes Leben, Reichtum oder Siege über seine Gegner gewünscht hatte, und so gewährte er ihm all dieses zur Weisheit noch dazu. Charakteristisch für diese Geisteshaltung ist die Geschichte des salomonischen Urteils. Noch im Neuen Testament gilt seine Herrschaft als das Exemplum für prachtvolles Leben.


Freilich wird die Regierungszeit Salomos nicht uneingeschränkt positiv gesehen. Einerseits klingt Stolz auf gesicherten Frieden, den Tempel, auf Wohlstand und weltweites Ansehen an. Andererseits wird Salomo offen und implizit kritisiert. Getadelt werden der extremen Vielweiberei – Salomo hielt sich einen Harem von 700 Frauen und 300 Nebenfrauen – und seine Maßlosigkeit, vor allem als Verstoß gegen Gottes Gebot.

König David der Erbauer Jerusalems und sein Sohn Salomo.