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6. November 2018

Die Tempelritter

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Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt) war ein geistlicher Ritterorden, der von 1118 bis 1312 bestand.

Der Ritterorden wurde 1118 infolge des Ersten Kreuzzugs gegründet. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosolymitanis). Er war der erste Orden, der die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche vereinte, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren. In diesem Sinne war er der erste Ritterorden und während der Kreuzzüge eine militärische Eliteeinheit. Er unterstand direkt dem Papst.


Einer der größten und auch mächtigsten Neider war der französische König Philipp der Schöne. Ihm gelingt es 1305, den ihm ergebenen Erzbischof von Bordeaux, Bertrand de Got, in Lyon als Clemens V. zum Papst krönen zu lassen.


Damit ist der Heilige Stuhl als oberste juristische Instanz für den Templer-Orden in der Hand Philipp des Schönen.





Der König wollte die Templer besiegen. Denn sie waren aufgrund ihrer Finanzmacht zu einem regelrechten Staat im Staat geworden.» Der König schritt ein und beschuldigte die Templer. Sie würden sexuellen Praktiken mit Tieren nachgehen, seien gottlos und homosexuell, und sie hätten gegen die christlichen Werte gehandelt.





Obwohl der König unter Papst Bonifaz VIII. wegen seiner Machenschaften, insbesondere gegen die Templer exkommuniziert wurde, widersetzt er sich nunmehr erneut dem von ihm abhängigen Clemens V. und arrestiert eigenmächtig am 13. Oktober 1307 alle in Frankreich lebenden Templer. Falsche Anschuldigungen, vermeintliche Widersprüche und durch Folter erpreßte Geständnisse führen zu Schauprozessen gegen die Templer und zu deren Verurteilung zum Tod auf dem Scheiterhaufen. Philipp der Schöne nutzt die von ihm herbeigeführte Schwächung des Papstes und erreicht 1312 die Aufhebung des Ordens. Nach diesem Verlust der kirchlichen Protektion werden am 18. März 1314 der Großmeister Jacques de Molay sowie der Präzeptor der Normandie, Geoffroy de Charnay, auf der Seine-Insel in Paris durch Befehl des Königs verbrannt.





Die Templer sollen den heiligen Gral bewacht, die Bundeslade gefunden und den Begriff «Freitag der 13.» geprägt haben.

Balduin übergibt den Tempel Salomons an Hugo von Payens und Gottfried von Saint-Omer.

Der Name „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels“ rührt von dem Umstand her, dass König Balduin dem Orden einen Flügel seines Palastes, der heutigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, wo bis zur Zerstörung durch den persischen Sassanidenherrscher Chosrau II. im Jahre 614 eine Basilika St. Maria gestanden hatte, als Quartier angeboten hatte, welcher auf den Grundmauern des salomonischen Tempels gebaut worden war.

Siegel der Tempelritter

An der Stelle der heutigen Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg, wo von 530 bis 614 die Basilika St. Maria stand, befand sich bis 1187 das erste Hauptquartier der Tempelritter.